
Die Stunde des Jägers! (eigenes Foto)
Die Stunde des Jägers!
Auf einer freien Stelle zwischen Gehölz und Bach wählten sie einen Platz für ihr Nachtlager. Sie räumten den Schnee beiseite, brachen Äste von den Bäumen und schlugen mit Steinen ein Loch in das Eis des Baches, um daraus zu trinken. Ingor stürzte mehrere dürre Bäume. Er versetzte sie in Schwingungen, bis sie umbrachen. Dann schleppte er sie zum Lagerplatz. Als er sah, dass das Brennholz für die Nacht ausreichte, brach er Fichten- und Birkenzweige für sein Bett. Danach trieb ihn der Durst zum Bach. Er zerbrach die dünne Eisschicht, die sich wieder über dem Eisloch gebildet hatte und trank in kleinen Schlückchen von dem eiskalten Wasser, bis er seinen Durst gestillt hatte. Die Dämmerung kroch aus den Mulden und Tälern und das Land begann in der Nacht zu versinken. Ingor verspürte Heimweh. Rote Flammen züngelten empor und die Jäger ließen sich neben dem Feuer nieder, um sich zu wärmen und auszuruhen. Sie starrten in die Flammen und gewannen wieder Mut. Als Ingor ans Feuer trat, wandten die Männer ihr Gesicht ab. Ingor fühlte sich elend. Er ließ sich in einer Lücke nieder, die sein Vater für ihn freigelassen hatte. Als ihm die rote Glut ins Gesicht strahlte, vergaß er für einen Augenblick sein Unglück. Auch Grus Geist hatte sich zu ihnen gesellt. Er saß neben seinem Bruder. Aber dann sah Ingor, dass es Gru wieder zu seinem toten Körper zurück trieb. Ob er annahm, dass er wieder hineinschlüpfen und sein altes Leben als Mensch fortführen könnte. Ingor schüttelte den Kopf. Da war keine Hoffnung. Der tote Körper war jetzt schon zu Eis erstarrt.
Nach einer Weile begannen die Männer auf der Seite des Feuers, von der der Wind kam, einen Schneeberg aufzutürmen. Sie benutzten dazu die zackenlosen Schaufeln von Elchgeweihen. Als der Schneeberg etwas mehr als mannshoch war, gruben sie von der Seite her ein Loch hinein und erweiterten es im Innern zu einer kleinen Höhle. Sie stießen ein Rauchloch in die Decke und trugen Feuer in die Höhle, in der es blendend hell wurde. Als der Schnee zu schmelzen und zu schrumpfen begann, löschten sie das Feuer wieder und der Nassschnee gefror zu Eis. Von außen besprengten sie die Schneehöhle mit Wasser, das sofort zu einer harten Eisschicht erstarrte. Die Eishöhle konnte ihnen jetzt als Unterschlupf für die Nacht dienen. Ingor mochte sich nicht zu den Gefährten begeben. Er sah, dass vom Berg herunter ein von Tierherden ausgetretener Hohlweg lief, der mit Schnee zugeweht war. Mit der Geweihschaufel eines Elches, die am Feuer lag, wühlte und grub er sich in den Schnee hinein. Als er sich bis zur Brusthöhe hinein gearbeitet hatte, begann er leicht bergan einen Gang zu schaufeln, den er hinter dem Eingang etwas erweiterte, so dass zum Schlafen ausreichend Platz war. Er klopfte die Decke fest und bedeckte den Boden mit Fichtenzweigen, die natürliche Biegung nach oben. Darüber legte er Birkenreisig mit den Astenden zum Eingang hin. Schließlich erschien ihm sein Bett hoch genug. Es federte sogar. Darauf würde er nicht frieren. Er stieß mit seinem Speer noch ein Luftloch in die Decke und ließ den Speer gleich darin stehen. Dann kroch er noch einmal nach draußen und presste am Feuer einen großen Schneeball zusammen, um damit den Eingang zu verschließen.
Ingors Vater kam heran: Willst du nicht lieber mit uns zusammen schlafen“? fragte er. „Es wird kalt. Wir müssen uns gegenseitig wärmen. Ingor schüttelte den Kopf.
Dann ist vielleicht noch Platz bei dir?
Nein, murmelte Ingor. Ich kann allein auf mich aufpassen. Es gibt nichts, das ich fürchte. Auch nicht Grus Geist dort.
Ja, klagte sein Vater bitter, du fürchtest dich nicht, aber wir tun es. Deine Mutter und ich sorgen sich um dich.
Ihr müsst mich schon meinen Weg gehen lassen, entgegnete Ingor, wenn er dann vielleicht auch nicht sehr lang ist. Ingor versuchte ein Lächeln.
Sein Vater sah Ingor stumm an. Dann nickte er. Schlaf gut!, wünschte er und ging zum Feuer zurück.
Ingor verschloss den Eingang, legte sich eingewickelt in seinen Fellmantel auf das Reisig-Polster und lag ganz still. Sein Gesicht brannte. Die Sonne hatte schon wieder Kraft, doch fehlte es an Fett, die Haut damit einzureiben. Der Hunger begann ihn zu quälen und er fühlte sich schlapp und elend. Gewissensbisse quälten ihn. Er fügte den Gefährten nur Schaden zu. Nicht einmal sein Vater konnte zu ihm halten. Er begann in dem Dämmerzustand zwischen Schlafen und Wachen zu treiben und wurde nur wieder etwas wacher, als sein Vater draußen fragte: Ist alles in Ordnung?
Ja, antwortete Ingor und war plötzlich dem Weinen nahe.
Wenn es dir zu kalt wird, geh ans Feuer oder komm zu uns, sagte er noch und ging wieder.
Als Ingor sich auf die Seite legte, störte ihn etwas in einer seiner Manteltaschen und er griff hinein. Es waren Haselnüsse, von denen er nichts gewusst hatte. Die hatte ihm wohl seine Mutter mit gegeben. Das war gut. Er begann ihre Schalen zwischen zwei Feuerstein-Klingen zu knacken und die ölhaltigen Früchte zu essen. Als er sich etwas gesättigt fühlte, sprach er ein Gebet:
Herr der Tiere, gib das Wollnashorn in unsere Hand, bat er, Es wird von seinen Schmerzen erlöst und unsere Sippe hat wieder etwas zu essen und muss nicht verhungern. Schließlich sind wir doch auch deine Geschöpfe!. Lass mich das Richtige tun, damit es so eintrifft.“
Ingor wiederholte seine Bitte so lange, bis er eingeschlafen war. Die Nacht war noch nicht weit fortgeschritten, als sich er unruhig hin und her zu wälzen begann. Seine Glieder zuckten. Im Traum hörte er das verwundete Nashorn schreien. Es raste auf ihn zu und er war wie gelähmt und konnte ihm nicht ausweichen. Der Speer, in den er es fast lächerlicherweise hineinlaufen ließ, zersplitterte und er wurde durch die Luft geschleudert und befand sich plötzlich neben seinem Körper. Ingor erschrak. Wurde ihm hier sein bevorstehendes Schicksal enthüllt?
Nein, jetzt sah er, dass es Grus Körper war, der blutend im Schnee lag. Ingor schien, dass er vorübergehend in Grus Haut geschlüpft war und wie dieser empfunden hatte. Ganz sicher war sich allerdings nicht. Allerdings hatte er etwas Ähnliches schon einige Male erlebt.
Der Traum erregte ihn. Er hatte ein starkes Bedürfnis nach frischer Luft und rüttelte an dem Speer, der in dem Luftloch stand. Während er den fast handgelenk-dicken Speerschaft mit der scharfen Feuerstein-Spitze umklammerte und eiskalte Schneeluft in seine Schlafhöhle strömte, flößte ihm die Wesenheit, die mit der Waffe verbunden war, Zuversicht ein. Sie sagte ihm: Sie würde ihm helfen, zu seinen Gefährten zurückzufinden. Ingor vermerkte es mit Genugtuung, ohne sich groß darüber zu wundern, dass der Speer mit ihm gesprochen hatte. Wie er von seinem Großvater, dem Schamanen, wusste, war es wohl der Geist des Fürsten-Baumes, von dem der Schaft stammte, dessen Stimme er vernommen hatte.
Ingor spähte durch das Luftloch und sah den Mond hoch am Himmel stehen. Das Land war in sein silbriges Licht getaucht. Er fragte sich noch, warum er im Traum mitunter ein anderer war. Dann schlief er wieder ein. Später gewahrte er im Schlaf, dass ein Tier über sein Höhle tapste und an seinem Luftloch schnüffelte. Die Geräusche weckten ihn aus einem Traum, in dem er wild kämpfend mit dem Jagd-Beil um sich hieb. Im Halbschlaf stieß Ingor den Speerschaft nach oben und traf auf ein Tier, das davon sprang. Obwohl er fror, schlief er wieder ein und hatte einen farbenprächtigen Traum, in dem die Sonne leuchtend am Himmel stand. Rings um ihn her tobten vernichtende Kräfte. Er schleuderte seinen Speer mit großer Kraft und er selber und der Speer flogen zwischen Himmel und Erde geradewegs auf das Herz des Wollnashorns zu und die scharfe Feuerstein-Klinge an der Spitze durchbohrte das zuckende Herz des Tieres. Anschließend sah er sich und die Gefährten im Traum um ein hell loderndes Feuer sitzen und große Fleischstücke braten und verzehren. Seine Mutter und seine Schwester und sein Großvater waren auch dabei. Die Freude darüber weckte ihn. Der Traum erschien ihm sehr bedeutungsvoll und erregte ihn derart, dass er nicht mehr schlafen konnte. Wenn er das Wollnashorn erlegte, konnte er seine Schmach tilgen. Er konnte es plötzlich nicht mehr abwarten, dies zu tun. Außerdem war sein Körper ausgekühlt und fror zu sehr, als dass er hätte weiter schlafen können. Ingor kroch ins Freie und nahm seine Waffen mit. Er ging zum Feuer und legte Holz in die Aschen-Glut, bis Flammen emporschlugen. Sein Körper erwärmte sich allmählich. Es war noch Nacht. Am Himmel funkelten noch alle Sterne, doch der fast volle Mond neigte sich bereits dem westlichen Horizont zu. Ingor warf auch einen scheuen Blick auf Grus Leiche, die Bär ans Feuer herangezogen hatte. Grus Geist schwebte darüber und er war nicht allein. Es ist gut, dass er nicht allein ist, dachte Ingor und machte sich auf den Weg.
Auf seinen Schneeschuhen und mit den Waffen über seinen Schultern stieg er, so rasch er konnte, den Berg hinauf. Die Luft war beißend kalt und es knisterte in den Zweigen. Bald stieß er auf Blutspuren. Er aß von dem blutgetränkten Schnee und spürte, wie er Kraft daraus gewann. Die Frage beunruhigte ihn, ob das verwundete Wollnashorn nicht neben seiner Fährte im Hinterhalt lag. Er musste auf der Hut sein. Ein Marsch begann, der ihm schier endlos vorkam. Die Tiere waren während der Nacht weiter gewandert. Irgendwann mussten sie sich jedoch wieder der Nahrungs-Aufnahme widmen. Dann konnte er sie einholen. Mechanisch verspürten seine Füße hier Moos unter dem Schnee, hier Steingeröll, hier eisverkrusteten Sumpf oder aber es ging über tiefe Schneewehen. Sein Kopf wurde schwer zwischen seinen Schultern, sein Gehirn war jeden Gedankens bar. Aber plötzlich fuhr er aus seiner Teilnahmslosigkeit auf. Er vermeinte das Brüllen des verwundeten Wollnashorns zu hören oder war es nur das Donnern einer fernen Schneelawine? Hellwach blieb er stehen und lauschte in das Land hinaus. Es war kurz vor Sonnen-Aufgang. Im Osten rötete sich bereits der Himmel. Der Fährte folgend, taumelte er weiter in ein Tal hinunter. Birken und Fichten zogen sich weit den Südhang hinauf und am Tal-Grund breitete sich ein Weiden-Dschungel aus. Plötzlich entdeckte Ingor die Kolosse im Morgenlicht. Gebannt nahm der das Bild auf, das sich ihm bot: die massigen Silhouetten der Urtiere Rücken, Haupt und Horn schwarz gegen das Himmelsrot. Und dann vermeinte er auch die Klagelaute des verwundeten Tieres zu vernehmen.
Herr der Tiere, betete er, gib das verwundete Nashorn in meine Hand!
In Ingors Kopf formte sich ein Plan. Er wich von seiner bisherigen Richtung ab, bis er den Wind im Gesicht verspürte und ein Gebüsch und eine Bodenerhebung zwischen ihm und den äsenden Tieren lag. Unterwegs kreuzte er die Fährte von Wölfen. Ihre Pfoten-Abdrücke waren noch ganz frisch. Einer war hinter dem anderen getrabt, jeder genau in der Spur des Vorgängers, und Ingor konnte nicht erkennen, wie viele es waren. Die Wölfe waren so große Meister im Einfährten, dass die Spur eines ganzen Rudels kaum von der eines einzelnen Wolfes zu unterscheiden war. Ingor folgte den Pfoten-Abdrücken eine Strecke und fand eine Stelle, wo der Bahnbrecher ermüdet und die Führung dem nächsten übergeben hatte. Und dann heulte es in der Ferne auf, wild und hungrig, dass es Ingor schaurig kalt über den Rücken fuhr. Er fuhr hoch, lauschte und spähte über das schneebedeckte Land und dann sah er sie mit gestrecktem Kopf und Schweif über die Kuppe des nächsten Bergzuges traben. Drei, vier, fünf Wölfe und dann noch ein Nachzügler ein großes Rudel. Ingor erschrak. Was würde geschehen, wenn sie auf seine Spur stießen. Er würde kämpfen, dachte er grimmig. Auch von Wolfsfleisch konnte man satt werden.
Allmählich kam er immer näher an die Urtiere heran. Der Schnee knirschte unter seinen Füßen, ohne dass er es verhindern konnte. An der Regelmäßigkeit menschlicher Schritte merkt das Wild, dass sich ein gefährlicher Zweibeiner nähert. Das musste er verhindern. So begann er eine alte List anzuwenden. Die Gangart eines Hirsches nachahmend, lief er eine Strecke vorwärts, um dann wieder auf der Stelle zu verharren, wobei er auf den Boden stampfte oder mit der Hand aufs Gebüsch schlug. Er machte Wiedergänge und bewegte sich in weit ausholenden Schlangenlinien auf die Herde zu, immer darauf bedacht, dass er durch Gebüsch oder Gelände Sichtschutz hatte und der Wind in seine Richtung blies. Als er sich dann vergewissern wollte, wo sich die Herde jetzt aufhielt, konnte er sie zuerst nicht entdecken. Hastig taumelte er vorwärts. Dann sah er sie wieder. Die doppelt gehörnten Riesen standen am Rand eines Abhangs und es schien ihm fast, als ob sie ihn entdeckt hätten. Er ließ sich in den Schnee gleiten und robbte am Boden weiter auf die Kolosse zu. Der Wind stand immer noch günstig. Doch sein Körper gehorchte ihm nicht mehr richtig. Seine Hände waren klamm und kalt und er befürchtete, die Kontrolle über sie zu verlieren und den Speer nicht mehr richtig werfen zu können.
Plötzlich traten die am Rand eines steilen Abhanges äsenden Tiere eine Schneelawine los. Es rumpelte und eine mächtige Schneelast löste sich und glitt ins Tal hinunter. Ein dumpfes Grollen ertönte, das immer mehr anschwoll. Schneestaub wirbelte bis zu den Tieren herauf und nahm ihnen die Sicht.
Jetzt, durchfährt es Ingor. Er springt auf und stürmt auf die Herde zu. Das verwundete Nashorn wendet ihm seine blinde Seite zu. Es sieht, hört und wittert den heran taumelnden Menschen nicht. Ingor taucht in die strenge Geruchswolke der Nashörner ein, fasst seinen Speer mit beiden Händen so gut er kann und stößt ihn dem Nashorn hinter dem Vorderlauf in die Seite. Er legt sein ganzes Körper-Gewicht in den Stoß. Die scharfe Feuerstein-Spitze durchbohrt die Lederhaut des Tieres und dringt weiter bis zum zuckende Herzen vor. Das Wollnashorn stürmt vorwärts, stolpert und stürzt in den Schnee. Wie von Sinnen rennt Ingor hinter dem Riesen her, zieht seinen Speer aus dem Körper des Tieres und stößt ihn erneut in die Flanke des Wollnashorns in Richtung des Herzens. Und diesmal spürt Ingor, wie die scharfe Feuerstein-Spitze das zuckende Herz des Wollnashorns durchbohrt. Ein tiefes Grunzen ertönt aus der Brust des Riesen, als er vergeblich versucht, wieder auf die Beine zu gelangen. Die Vorderläufe knicken jedoch immer wieder ein und schließlich fällt der Koloss zur Seite. Das lange Horn auf dem mächtigen Haupt forkelt durch den Schnee, die Vorderbeine beginnen unkontrolliert zu schlagen. Ingor zieht seinen langen Knochendolch mit der Blutrinne und stößt ihn in den mähnigen Hals, springt dann zurück. Das gesunde Auge des Wollnashorns ist starr auf den Menschen gerichtet, während ihm unter langsamer werdenden Zuckungen das Blut aus der Kehle strömt, die dichten Haare mit Schweiß verklebend.
Der Blick des sterbenden Wollnashorns ging Ingor nahe. Es war dem Menschen unterlegen. Die Muskeln gehorchten ihm nicht mehr, Angriff oder Flucht waren nicht mehr möglich. Es gab nur noch das Sterben. Ingor empfand plötzlich großes Mitgefühl mit dem sterbenden Riesen. Du bist mutig, sagte er, du hast gut gekämpft. Wenn du wiederkommst, könntest du mein Bruder sein.“ Dann fügte er noch hinzu: „Wir ehren dich, dein Fleisch ist für uns von großem Nutzen. Ohne dich würde mein Stamm verhungern.
Dann bemächtigte sich Ingor ein Siegesrausch. Er sprang und tanzte im Schnee umher und stieß laute Triumph-Schreie aus. Diese letzte Anstrengung erschöpfte ihn so sehr, dass er ganz kraftlos wurde und sich kaum noch bewegen konnte. Ein unwiderstehliches Verlangen nach dem warmen kräftigenden Blut des Wollnashorns packte ihn. Er presste seinen Mund an die Halsschlag-Ader, die sein Knochendolch geöffnet hatte und trank das herausströmende Blut. Wie ein heißer Strom rann es seine Kehle hinunter, bespritzte sein Gesicht und seine Kleidung. Er fühlte, wie er sich Kraft antrank. Nun war alles gut. Jetzt musste er nur noch auf die Gefährten warten. Sie würden kommen, an der Spitze sein Vater. Das Hunger-Gespenst war gebannt. Ingor hob den Kopf und blickte in die Richtung, aus der seine Leute kommen mussten. Da kam auch jemand. Aber es waren keine Menschen, es waren die Wölfe, sechs an der Zahl. Wo waren die Gefährten des Wollnashorns? Wenn sie sich in der Nähe aufhielten, würden sich die Wölfe vielleicht nicht heran wagen. Aber Ingor konnte die beiden anderen Tiere nicht entdecken.